- Mental Health umfasst weit mehr als die Abwesenheit psychischer Erkrankungen – auch Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und Engagement im Alltag gehören dazu.
- Körperliche und mentale Gesundheit sind eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig.
- Mental Health betrifft alle Lebensbereiche – sowohl Privatleben als auch Beruf.
- Aktive, prophylaktische Maßnahmen zur Stärkung der mentalen Gesundheit sind effektiver als nachträgliche Schadensbehebung.
- Der Artikel stellt sechs praktische Tipps vor, die individuell zur mentalen Stärke beitragen können.
„Mental Health“ – ein Begriff, der uns in der letzten Zeit immer häufiger begegnet, den die meisten allerdings trotzdem nicht in Worte fassen könnten. Was verbirgt sich tatsächlich hinter der mentalen Gesundheit? Und gibt es Tipps, mit denen man seine Mental Health aktiv stärken kann?
Mental Health – Bedeutung
Sehen wir uns einmal an, was Mental Health eigentlich bedeutet. (link -> Mental Health Definition & Bedeutung: Was ist das eigentlich?) Bis vor einiger Zeit wurde unter Gesundheit vor allem die Abwesenheit von Krankheit verstanden. Doch das Verständnis des Gesundheitsbegriffs hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert.
Deshalb umfasst die Mental Health heute sehr viel mehr als nur die Abwesenheit von psychischen Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen, Burnout oder Angststörungen. Mental Health bedeutet auch positive Aspekte, darunter zum Beispiel das Engagement im Privatleben und am Arbeitsplatz, Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und das allgemeine Wohlbefinden.
Was gehört zur Mental Health?
Die Mental Health ist stark mit der körperlichen Gesundheit verknüpft. Beide Bereiche greifen ineinander, denn sie beeinflussen sich gegenseitig. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg an Rückenschmerzen leidet, der ist niedergeschlagen und weniger konzentrationsfähig. Ebenso kann es sein, dass sich Ängste und Sorgen auf die Verdauung auswirken und zu Symptomen wie Bauchschmerzen oder Magenschleimhautentzündungen führen.
Darüber hinaus umfasst die Mental Health alle Bereiche des Lebens. Sie erstreckt sich über das Privatleben ebenso wie über den beruflichen Alltag. Wenn ein Ungleichgewicht besteht, dann zeigt sich das auf mehreren Ebenen. Deshalb ist es auch so wichtig, sich aktiv um eine gesunde Mental Health zu bemühen und prophylaktisch vorzugehen, statt im Nachhinein Schadensbehebung betreiben zu wollen.
Mental Health – sechs wertvolle Tipps für mentale Stärke
Ausgeglichenheit ist ein zentrales Element der mentalen Gesundheit. Jeder Mensch hat einen individuellen Lebensstil und muss deshalb für sich selbst oder im Rahmen eines Coachings herausfinden, mit Hilfe welcher Elemente ein gesundes Gleichgewicht hergestellt werden kann.
Die folgenden sechs Aspekte dienen als Wegweiser oder Denkanstoß:
- Soziales Netzwerk: Der Mensch ist kein Einzelgänger. Die Gemeinschaft gibt uns Sicherheit. Familie und Freunde sind in der Lage, Sie in schwierigen Situationen aufzufangen. Deshalb ist es wichtig, in ein stabiles soziales Umfeld zu investieren und Beziehungen bewusst auszuleben. Ein Umfeld, in dem Bewusstsein für Mental Health herrscht, ist oftmals eine der größten Stützen.
- Schaffen Sie einen Ausgleich: Sie sitzen im Arbeitsalltag viel Zeit an Ihrem Schreibtisch? Dann versuchen Sie, sich in Ihrer Freizeit viel zu bewegen. Sie sind beruflich ständig unterwegs? Dann suchen Sie sich ein Hobby, das Ihnen Ruhe vermittelt.
- Körperliche Aktivität: Sport ist so viel mehr, als Gewichte zu stemmen oder möglichst viele Kilometer zu laufen. Die Bewegung unterstützt nicht nur Ihre körperliche Stärke, sondern auch Ihre mentale Kraft. Sie lernen, über Ihre eigenen Grenzen hinauszugehen, Ziele zu erreichen und Erfolge zu feiern.
- Bearbeiten Sie Probleme sofort: Dinge aufzuschieben, verstärkt den inneren Konflikt meist nur. Versuchen Sie, Probleme lösungsorientiert zu betrachten und suchen Sie sich bei Bedarf professionelle Hilfe.
- Lernen Sie einen gesunden Umgang mit Stress: Jeder von uns würde Stress am liebsten vollständig vermeiden. Doch viele Auslöser können Sie selbst nicht beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, einen gesunden Umgang mit Stress zu erlernen, statt die Flucht zu ergreifen oder den Kopf in den Sand zu stecken.
- Coachings besuchen: Viele schrecken weiterhin davor zurück, sich professionelle Hilfe zu suchen, auch wenn die mentale Gesundheit zurzeit auf dem Weg der Entstigmatisierung ist. Ein Coach kann mit Ihnen gemeinsam erarbeiten, welche Bedürfnisse Sie haben und welche Ziele Sie in Ihrem Leben erreichen wollen. Mit einem Coach entwickeln Sie Mental Health Strategien, die Ihnen hilfreiche Denkanstöße geben und Sie bei Ihrem persönlichen Wachstum begleitet.
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Mental Health bezeichnet die mentale Gesundheit und umfasst nicht nur die Abwesenheit psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout, sondern auch positives Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und aktives Engagement im Alltag und Beruf.
Beide Bereiche beeinflussen sich gegenseitig. Körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen können die Stimmung und Konzentration beeinträchtigen, während Stress und Ängste körperliche Symptome wie Magenbeschwerden auslösen können.
Ein Ungleichgewicht in der mentalen Gesundheit zeigt sich auf mehreren Lebensebenen gleichzeitig. Frühzeitiges Handeln und präventive Maßnahmen sind deutlich wirksamer als der Versuch, im Nachhinein Schäden zu beheben.
Da jeder Mensch einen individuellen Lebensstil hat, gibt es keine Einheitslösung. Es empfiehlt sich, persönlich oder im Rahmen eines Coachings herauszufinden, welche Maßnahmen das eigene mentale Gleichgewicht am besten fördern.
Nein, Mental Health erstreckt sich auf alle Lebensbereiche – sowohl das Privatleben als auch den beruflichen Alltag sind gleichermaßen betroffen.